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Löbnitz

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Wappen Löbnitz

Löbnitz wird erstmals 1205 in einer Urkunde des Papstes Innocenz III. vom 28.02.1205 als „Lubenize juxta Bodam“ genannt. Es ist ein altes wendisches Fischerdorf und liegt direkt an der Bode. Im Jahre 1573 wird die Familie von Alvensleben mit Schloss und Gut Neugattersleben belehnt. Der jeweilige Schlosshauptmann von Alvensleben bzw. Graf von Alvensleben ist von 1573 bis 1918 Gerichtsherr von Neugattersleben und Löbnitz.

Der 30-jährige Kried hat in der Gemeinde Löbnitz besonders grausam utner der Bevölkerung gewütet. 1631 wird der Ort durch Hauptmann Leslie eingenommen. Der schwedische General Baner rückt mit 10.000 Mann in Staßfurt ein. Auf Befehl der Schweden werden 1634 die Redouten (Schanzen) gegenüber dem Hohenerxlebener Schloss auf der Löbnitzer Seite an der Bode angelegt. Noch heute heißt dieser Acker „das Schanzenfeld“. Auch die alte Löbnitzer Burganlage wird im Volksmund als „Schwedenschanze“ bezeichnet. Die Wälle der alten Burganlage waren noch aus der frühen Eisenzeit erhalten.

Bis zum Ende des 19. Jahrhundert gab es in Löbnitz vier große Bauernhöfe, welche durch die Fa. Bennecke, Hecker u. Co aufgekauft wurden. In den zwanziger Jahren übernahm Herbert Bennecke das Löbnitzer Gut. Nach 1945 wurde das Gut zum Provinzialgut des Landes Sachsen-Anhalt. Es wurde Saatgutvermehrung betrieben und Hopfen angebaut. 1991 wurde das Gut durch Herrn Carl-Albrecht Bartmer erworben. Seit 1992 verfügt Löbnitz über ein Gewerbegebiet. Das mit seiner Verkehrsanbindung gut gelegene Gewerbegebiet bietet Investoren gute Bedingungen zur Gewerbeansiedlung. In Löbnitz befinden sich die Seniorenheime Haus „Bodeblick“ und der „Apostelhof“. Diese Objekte wurden vollkommen saniert bzw. neu ausgebaut und bieten ca. 100 älteren Menschen ein Zuhause, in dem sie sich geborgen fühlen können. Ein interessantes und umfangreiches Freizeitangebot trägt zur Zufriedenheit aller Bewohner bei. Der eigene Park mit kleinem „Zoo“ direkt an dem Fluss Bode gelegen dient u.a. der Bewegung an frischer Luft.

Die Betreuung der Kinderkrippen- und Kindergartenkinder erfolgt in der 6 km entfernten Gemeinde Förderstedt. Die Grund- und Sekundarschule befindet sich ebenfalls in Förderstedt. Hier haben die Schüler in den sanierten und modernisierten Einrichtungen beste Voraussetzungen um zu lernen. Seit 1990 wurden in Löbnitz umfangreiche Straßensanierungen durchgeführt. Diese Maßnahme trugen wesentlich dazu bei, dass der Ort heute über eine gute Wohnqualität verfügt.

Zwei schwarze Äste mit je zwei grünen Eichenblättern auf silbernem Untergrund. Das Wappen von Löbnitz in seiner heutigen Form, stammt vermutlich aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es ist in neugotischer Form erhaben in Eiche geschnitzt der Nachwelt erhalten geblieben. Die Wappenfarben Blau und Silber könnten einen Bezug zur Dompropstei Magdeburg herstellen. Bei den Ästen im Wappen könnte es sich um einen Hinweis auf die Dorfeiche handeln. Es gibt heute noch mehrere sehr alte Eichenbäume in Löbnitz.

Ortsteil der Stadt Staßfurt

Quelle: www.stassfurt.de

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