Herzlich willkommen beim Staßfurter Geschichtsverein e.V.

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Zeittafel der Staßfurter Geschichte

Auf dieser Seite soll ein kurzer zeitlicher Abriss der Staßfurter Stadtgeschichte in Jahreszahlen erfolgen. Es können aus Platzgründen nicht alle relevanten Episoden der Stadtgeschichte erfaßt werden. Wir bitten dafür um Verständnis.

 

806

Urkundliche Ersterwähnung Staßfurts in einem Befehl von Kaiser Karl dem Großen.

1170

Erste Erwähnung einer Saline in Staßfurt.

1180

Verleihung des Stadtrechts an Staßfurt.

1239

Bau des ersten Staßfurter Sankt Johannis Hospitals in der heutigen Neundorfer Straße. An der Stelle des alten Hospitals befindet sich seit 1900 das Gebäude des heutigen Pflegeheimes am Luisenplatz.

1278

Markgraf Otto von Brandenburg belagert Staßfurt. Er wird dabei durch einen Pfeil verletzt, dessen Spitze in seinem Kopf stecken blieb. Das brachte ihm den Beinamen "Otto mit dem Pfeil" ein…
1369 Gründung der Salzwirkerbrüderschaft "St.Laurentius".
1420 – 1430 Bau des großen Wehrturmes im Stadtzentrum, später weithin bekannt als der Schiefe Turm von Staßfurt.
1427 – 1430 Bau von Wehranlagen, Doppelmauern und Rondellen als starke Stadtbefestigung. Letzte Zeugen aus dieser Zeit sind heute noch im Bereich Gollnowstraße, Benneckescher Hof, alte – und neue Zwingerstraße
zu sehen.
1450 Es entsteht der Spähturm an der inneren Stadtmauer im Bereich neue Zwingerstraße, später bekannt als der Eulenturm.
1469 Beginn des Kirchenbaues am großen Turm. Bis 1484 entsteht hier der spätgotische Bau der Sankt-Johannis-Kirche Staßfurt.
1564 Hexenprozess in Staßfurt.
1603 erste Beschreibung des Staßfurter Salzwerkes in der "Haligraphia" von Joh.Thölde, Eisleben.
1608 Erstes Geburtsregister in Staßfurt.
1618 – 1648 Auch Staßfurt wird vom Dreißigjährigen Krieg nicht verschont…
1631 Der kaiserliche Feldmarschall Tilly nimmt Quartier im Haus derer von Werdensleben, heute als Teil des Stadttheaters bekannt. In diesem Haus befindet sich der sogenannte Tillysaal.
1680 Staßfurt wird Brandenburg-Preußisch.
1737 Bau des Hackeschen Hauses in der heutigen Steinstraße. Der gebürtige Staßfurter, Oberst Christoph Graf von Hacke war Berater König Friedrich II. und Stadtkommandant von Berlin.
1797 Verkauf der Saline an den preußischen Staat.
1807 – 1814 Eingliederung Staßfurts in das neu gegründete Königreich Westfalen unter Napoleonischer Herrschaft.
1814 Staßfurt ist wieder preußisch.
1816 Gründung der preußischen Provinz Sachsen. Der preußische Regierungsbezirk Magdeburg wird in 15 Kreise unterteilt. Staßfurt kommt in den Kreis Calbe/Saale.
1817 Der Turm des Ascherslebener Tores in der damaligen Fürstenstraße wird abgerissen.
1823 Dem Turm folgt nun auch das gesamte Ascherslebener Tor am Luisenplatz.
1823 Das alte Rathaus nördlich der Adlerapotheke wird wegen Baufälligkeit abgerissen. Die Stelle ist heute als "Der Sandplatz" bekannt.
1824 Neues Rathaus wird das von der Stadt angekaufte Haus des Postdirektors Hut am Großen Markt.
1836 Erste bedeutende Rübenzuckerfabrik von Bennecke erbaut auf dem Gelände der ehemaligen Burg.
1839 Bohrversuche nach Steinsalz auf dem Gelände der Saline. Erste Spuren um 1843 entdeckt.
04.12.1851 Beginn der Teufe der ersten Staßfurter Salzschächte.
31.01.1852 Feierliche Einweihung der Schächte "von der Heydt" und "von Manteuffel" in Anwesenheit der Namensgeber.
1857 Übergabe der Eisenbahnstrecke Schönebeck-Salzelmen-Staßfurt.
1857 Die Saline der "hohen Grafschaft Warmsdorf" auf anhaltinischem Gelände erhält den Namen "Leopoldshall".
1859 wird die bis dahin übliche, über 400 Jahre alte Siedesalzproduktion eingestellt.
1861 Dr. Adolf Frank erhält das Patent zur Chlorkaliumherstellung.
1863 Gründung der Gustav Sauerbrey AG, später einer der größten Arbeitgeber der Region.
1866 Eisenbahnstrecke Staßfurt-Güsten freigegeben.
1868 Das Dorf Alt-Staßfurt links der Bode wird in die Stadt Staßfurt eingemeindet.
1871 Übergabe des ersten Wasserturms in der Wasserstraße.
1871 Krankenhaus am Athenslebener Weg eröffnet, später Frauenklinik, heute durch die Lebenshilfe e.V. genutzt.
1871 Gründung der Brauerei Gebrüder Niemann in der Förderstedter Straße.
1873 Gründung der Gemeinde Leopoldshall.
1884 Übergabe des Großen Empfangsgebäudes am Staßfurter Bahnhof.
1888/1889 Das Rathaus erhält einen neuen Anbau.
1890 Reste der alten Burg werden abgerissen.
1898/1899 Bau des Postgebäudes am heutigen Postring.
1899 Tagesbruch in Leopoldshall, heute als Strandsolbad Staßfurt bekannt.
1900 Inbetriebnahme der Staßfurter Straßenbahn, alten Staßfurtern noch bekannt als "Chlorodontschaukel" wegen der gleichnamigen Werbung auf den Wagen.
bis 1906 viele Häuserabbrüche im Bereich Großer und Kleiner Markt rund um die Johanniskirche, bedingt durch Bergsenkungsschäden.
1906 letzter Gottesdienst in der St.Johanniskirche am 9.9.1906. Danach folgt die Sperrung der Kirche und ein Umzug der Gemeinde in die Interimskirche am Luisenplatz. Die Gemeinde wußte damals noch nicht, daß sie nie wieder einen Gottesdienst in der alten Kirche abhalten würde.
1914 Einweihung des Reform-Realprogymnasiums, heute noch existent in Form des Dr.Frank-Gymnasiums Staßfurt.
1919 Leopoldshall erhält Stadtrecht.
1929 Einweihung des heutigen Strandsolbades.
1934 Inszenierte 1000-Jahrfeier Staßfurts durch die Nationalsozialisten, obwohl die Stadt da bereits 1128 Jahre alt war…
April 1939 Das Luftschiff "Graf Zeppelin" überfliegt das Strandsolbad
November 1940 Erster Spatenstich für das Wohngebiet Friedensring
12. April 1945 Staßfurt wird von den Amerikanern kampflos eingenommen, Ende des 2.Weltkrieges in Staßfurt.
1.Juli 1945 Die Rote Armee übernimmt die Besatzungszone und damit Staßfurt und Leopoldshall
1946 Leopoldshall wird im Zuge der neuen politischen Strukturierung in die Stadt Staßfurt eingemeindet.
März 1947 Hochwasserkatastrophe im Sadtzentrum und Salinenviertel.
27.05.1948 Brand der St.Johanniskirche durch zündelnde Kinder.Letztendlich bleibt danach nur noch der Turm stehen…
1952 Staßfurt wird Kreisstadt
1954 -1958 Der Tierpark am Luisenplatz entsteht. Heute wird er von der Lebenshilfe e.V. bewirtschaftet.
31.12.1957 Die Staßfurter Straßenbahn stellt ihren Betrieb ein. Als Ersatz werden neue Omnibusse eingesetzt.
1964 Beginn des Abrisses des Schiefen Turms. Er neigte sich bereits 4,60 m aus dem Lot. Und so fiel nach über 500 Jahren ein Wahrzeichen der Stadt…
1965 Beginn des Abrisses des alten Rathauses.
1971 Abriss des Eulenturmes.

mit diesen Gebäuden verlor die Stadt bedeutende Bauobjekte ihrer Geschichte

1972 Ende des Kalibergbaus in Staßfurt.
1975 Abriss der Grundstücke rund um den Postring.
1977 Das Bahnhofsgebäude von 1884 fällt der Spitzhacke zum Opfer und wird ebenfalls abgerissen.
1979 Einweihung des Kreiskulturhauses in der Hecklinger Straße. Es ist heute noch als Salzlandcenter existent.
1980 Großer Festumzug und Feierlichkeiten anläßlich der 800-Jahrfeier zur Verleihung des Stadtrechts.
1981 Erstes Salzlandfest in Staßfurt, bis heute jährlich fortgeführt.
1986 21. Arbeiterfestspiele der DDR auch in Staßfurt.
1989 Erster Runder Tisch im Rahmen der politischen Veränderungen in Staßfurt.
1990 Wiedereinführung des alten Stadtwappens mit Johannes dem Täufer.
1994 Übergabe der Lehrter Straße für den Verkehr ( Lehrte ist Partnerstadt von Staßfurt).
15.04.-22.04.1994 Jahrhunderthochwasser in Staßfurt. Viele Straßen und Gebäude waren überflutet. Helfer aus dem gesamten Land waren im Einsatz.
1994 Staßfurt und Aschersleben werden ein Kreis, Aschersleben-Staßfurt.
1996 Abriss der Interimskirche am Luisenplatz.
1998 Übergabe des 3.Bodeüberganges.
1999 Die Stadtverwaltung zieht in das Rathaus Hohenerxlebener Straße um. Das Gebäude war bis 1946 Ratssitz von Leopoldshall.
2002 Eröffnung des BIDC-Bürgerinformations-und Dienstleistungscenter gegenüber des Salzlandtheaters. Mittlerweile befindet sich das BIDC in den Verwaltungsräumen im ehemaligen Kaliverwaltungsbereich. Im Juni des gleichen Jahres wurde das 150 jährige Bestehen des Kalibergbaus gefeiert
2003 Eingemeindung von Hohenerxleben und Löderburg in die Stadt Staßfurt.
2006 1200-Jahrfeier der Ersterwähnung Staßfurts mit großem Festumzug und buntem Festprogramm.
2006 Einweihung des neuen Stadtsees (IBA-Projekt)
2006 Übergabe des neugestalteten Bahnhofsplatzes
2007 Am 1.Juli des Jahres gründet sich der Salzlandkreis, in den der Altkreis Aschersleben-Staßfurt zusammen mit Schönebeck und Bernburg fusioniert. Amtssitz wird Bernburg.
2009 Eingemeindung von Neundorf, Förderstedt, Atzendorf, Brumby, Glöthe,Löbnitz und Üllnitz in die Stadt Staßfurt.
2010 Nach gründlicher Renovierung und Umbaumaßnahmen wird die Häuserzeile am Schäfereiberg den alten und neuen Bewohnern übergeben.
2010 Die Brücke über den Stadtsee (IBA-Projekt) wird feierlich eingeweiht.
2010 Abriss des Hauses Gollnowstraße 1 – erster Sitz des Kalisyndikates !
2011 vorläufige Schließung des Staßfurter Krankenhauses
2012 im November wird das Krankenhaus, nunmehr im Verbund der Ameos Kliniken, wieder eröffnet
2013 Von Juli bis September erfolgte der Abriss der alten Bodebrücke, 1885 erbaut,  1933 umgebaut
20.08.2014 Feierliche Übergabe der neuen Bodebrücke

 

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