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Brumby

Für alte Ansichten von Brumby klicken Sie hier

BrumbyBrumby als Ringdorf gebaut wurde erstmals im Jahre 1051 urkundlich erwähnt. Diese Ersterwähnung steht im Zusammenhang mit dem ersten Kirchenpatron, dem Abt des Klosters Berge, namens Bernhardus. Die ersten Besiedlungen dieser Gemarkung reichen Jahrhunderte weit zurück. Die in dieser Gegend vorhandenen stetigen Wasserreserven sowie der Waldreichtum führten zu ersten Siedlungsformen. Innerhalb dieser Gemarkung existierten verschiedene Siedlungen, die heute noch als Wüstungen bekannt sind. Noch heute geben die Wüstungen der Feldmark ihre Namen. Es ist nicht geklärt, ob Brumby germanischen oder slawischen Ursprungs ist. Der Name Brumby jedenfalls ist germanisch oder deutsch. Über die Entstehung des Namens liegen keine Hinweise vor.

Es gibt einige Namensdeutungen. Brum = Brunnen und by = Platz, also Platz des Brunnens. Eine weitere Deutung über die Entstehung des Ortsnamens ist das Adelsgeschlecht der Herren von Brumby, dessen erster Vertreter der im Jahre 1158 erwähnte Rudolfus de Brumbeie ist. Die heutige Schreibweise geht nachweislich auf das Jahr 1470 zurück. Die Ortslage Brumby liegt 75 m über dem Meeresspiegel. Die höchste Erhebung von Brumby ist der Fuchsberg mit knapp 100 m. Die Straßen von Brumby sind geprägt von kleinen Höhenunterschieden und verlaufen in der Form eines halben Ringes. Diese Ringe sind durch Querstraßen verbunden. Solche Bauweise wird als Ringdorf oder Haufendorf bezeichnet. Großräumig gebaute Bauernhäuser und ihre Höfe prägen den Ortskern. Die öffentliche Flächengestaltung ist großzügig und zeigt viele Rasenflächen sowie einen hohen Baumbestand. Ganz gleich aus welcher Richtung man sich Brumby nähert, es sind schon aus der Ferne der Turm der St. Petri-Kirche und die Paltrockmühle zu sehen. Die Höhen beider Bauwerke gewähren dem Besucher nicht nur einen Blick in die nähere Umgebung, sondern zeigen auch bei guter Sicht am westlichen Horizont die Berge des Harzes. Wieder zurück aus den Höhen bleibt der Eindruck über die Weite diese Landschaft.

Eine Landschaft von riesigen landwirtschaftlichen Nutzflächen, welche durch kleine rekultivierte Restlöcher ehemaliger Abbaugebiete hier und da unterbrochen werden. Aus dem 12. Jahrhundert stammen die Reste einer Niederungsburg, deren Wallanlage zu einem Park mit Freilichtbühne umgestaltet wurde. Brumby hat heute 1011 Einwohner. Man kann in Brumby auch Veränderungen jüngerer Zeit erkennen. Das am Ortsrand in westlicher Richtung in 2 km Entfernung zur Autobahn A 14 gelegene Gewerbegebiet bietet äußerst günstige Investitionsbedingungen. Am Südhang des "Fuchsberges" in nördlicher Richtung wurde ein 60 Parzellen großes Eigenheimgebiet erschlossen und auch bebaut. Auch in östlicher Richtung, unterhalb der Paltrockmühle entstanden in einer Hanglage vier Wohnblöcke mit 48 Wohneinheiten. Zahlreiche Straßen wurden neu ausgebaut und verschaffen dem Ort zusammen mit den großzügig angelegten Grünanlagen ein gepflegtes Aussehen. Zur Betreuung der Kleinkinder gibt es in Brumby eine Kindertagesstätte.

Die Grund- und Sekundarschule befindet sich im 5 km entfernten Förderstedt. Hier haben die Schüler in den sanierten und modernisierten Einrichtungen beste Voraussetzungen zum Lernen. Im Ort herrscht ein reges Vereinsleben, wobei sich auch die Feuerwehr des Ortes rege an der Gestaltung des örtlichen Gemeinschaftslebens beteiligt. Brumby verfügt über folgende öffentliche Einrichtungen und Dienstleistungen: Kindertagesstätte, eine Verkaufstelle für Dinge des täglichen Bedarfs, Friseur, 2 Gaststätten. Die Brumbyer Kirche "St. Petri" ist romanischen Ursprungs. Im 12. Jahrhundert errichtete man sie als dreischiffige Basilika. Die ursprüngliche Form wurde durch den Abriss der Seitenschiffe in die heutige einschiffige Anlage verwandelt. Das nach außen hin auffälligste Merkmal der Kirche ist der markante fünfspitzige Turm. Im Jahr 2006 fand die offizielle Einweihung der Kirche als Autobahnkirche statt. Seitdem macht ein Hinweisschild auf der Autobahn die Reisenden auf die Kirche aufmerksam. 

Wappen Brumby:
Es stellt ein nach rechts aufsteigendes Einhorn dar, mit roter ausgeschlagener Zunge und mit gespaltenen schwarzen Hufen. Das Geschlecht der Herren von Brumbeie war 1209 in Brumby ansässig. Seit langer Zeit ist es ausgestorben. In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Wappen der Herren von Brumbeie mit einigen Abänderungen (Heraldische Richtlinien) zum Gemeindewappen erklärt.

Orsteil der Stadt Staßfurt

Quelle: www.stassfurt.de

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