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Atzendorf

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Wappen AtzendorfAtzendorf gehört zu den ältesten Dörfern der Magdeburger Börde. Die erste urkundliche Erwähnung geht zurück bis in das Jahr 946.

Urkundlich ist der Ort zuerst 973 Juni 6. erwähnt. 946 Januar 29. wird in einer Schenkungsurkunde durch Kaiser Otto I an das Moritzkloster zu Magdeburg der Ort Addestanstidi genannt. 1258 kaufte Dompropst Albrecht von Magdeburg die Gerichtsbarkeit über das Dorf Azzendorp. 1482 fiel ein Teil des Dorfes einem Brand zum Opfer, der durch "Mordbrenner" gelegt wurde. 1563 zum Zeitpunkt der 1. Kirchen Visitation nach der Reformation wohnten in Atzendorf 50 Hauswirte, ein Pfarrer, ein Küster, ein Bäcker. 1710 wurde die Windmühle von Jakob Motsch gebaut. 1746 wurde Samuel Benedikt Carsted Pfarrer in Atzendorf. 1781 gab es 712 Einwohner in 94 Häusern. 1813 reiste Napoleon von Dresden nach Magdeburg. Unter großem Zulauf der Bevölkerung aus der Umgebung hielt er eine Ansprache vor der Atzendorfer Post, von da an das "Napoleonhaus" genannt (1955 abgerissen).

Kirche St. EustachiusAtzendorf liegt an der B 71 und L 70. Die Kreisstadt Bernburg liegt in ca. 17 km Entfernung. Atzendorf hat heute 1608 Einwohner, verfügt über ein Gewerbegebiet welches 1991 erschlossen wurde. Zur Ansiedelung weiterer Bürger hat Atzendorf 1997 das Wohngebiet "Am Park" erschlossen. Interessenten können hier die in ruhiger Lage liegenden Bauflächen zum Eigenheimbau erwerben. Die örtliche Infrastruktur und die Lebensqualität wurden durch den Ausbau zahlreicher Gemeindestraßen und Grünflächen erheblich verbessert.

Im Ort herrscht ein reges Vereinsleben. Des Weiteren beteiligt sich die Feuerwehr neben ihrer eigentlichen Aufgabe der Brandbekämpfung und Unfallrettung rege am örtlichen Gemeinschaftsleben. Die Grund- und Sekundarschule befindet sich im 3 km entfernten Förderstedt. Hier haben die Schüler in den sanierten und modernisierten Einrichtungen beste Voraussetzungen zum Lernen. Atzendorf verfügt über folgende öffentliche Einrichtungen und Dienstleistungen: Kindertagesstätte, Zahnarzt, Allgemeinmediziner, Tankstelle, Einkaufsmöglichkeiten, Sportstätten, Heimatmuseum, 2 Friseure, Fußpflegesalon, Elektrofachgeschäft, Drogeriemarkt, Bäckereifachgeschäft, Sparkasse und Raiffeisenbank, 2 Blumenläden und 2 Gaststätten.

Auszug aus der Atzendorfer Chronik
Wappen von Atzendorf: Heiliger Eustachius hoch zu Pferd, begegnet während der Jagd einem Hirsch. Der Heilige Eustachius ist Schutzpatron der Kirche und des Dorfes. Als zum Christentum bekehrter römischer Offizier wurde er um seines Glaubens willen 118 hingerichtet. Den äußeren Anlass für seine Bekehrung soll während einer Jagd die Begegnung mit einem Hirsch gegeben haben, der in seinem Geweih ein Kreuz trug. Dieses Ereignis stellt das Siegel dar, das in dieser Form bis 1945 in Gebrauch gewesen ist und nun das Wappen von Atzendorf ziert. Das Wappen wurde nach vielen Jahren am 05.11.1993 durch das Regierungspräsidium amtlich genehmigt.

Ortsteil der Stadt Staßfurt

Quelle: www.stassfurt.de

Ortszentrum mit Kirche in einer Luftaufnahme von 1931Blick von der Kirche  um 1915

Ansichtskarte um 1910Panoramafoto

Athenslebener ChausseeBergmannstraße

GrabenstrasseHauptstraße

HerzstrasseKarlstraße

Lange Straße, heute BauernstraßeLenzstraße

LindenstraßeMagdeburg-Leipziger Chaussee mit  "Napoleonhaus"

Magdeburger Weg, Ecke KarlstraßeWilhelmstraße

 

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